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Integrales Christentum – Referat mit Marion Küstenmacher 

Montag, 20. Juni 2022, 19 Uhr

Wohin wird unsere Gesellschaft spirituell wachsen? Marion und Werner Tiki Küstenmacher und Tilman Haberer haben 2010 dazu das viel beachtete Buch «Gott 9.0» herausgegeben. Sie postulieren, dass wir heute nicht nur vor grossen gesellschaftlichen Umbrüchen stehen, sondern auch vor dem schwierigsten und aufregendsten Wandel des christlichen Glaubens. Hinter das Wissen wie die Bibel entstanden ist und wie die christlichen Dogmen formuliert wurden, gibt es kein Zurück.

Marion Küstenmacher skizziert in ihrer neuen Publikation «Integrales Christentum» den Wandel in verschiedenen Stufen. Uns interessiert der Übergang zu Stufe 7-0 Gelb, bei dem es darum geht, mit dem naturwissenschaftlichen und historisch-kritischen Wissen und mit der Toleranz anderen Weltanschauungen gegenüber zu einer pointierten neuen christlich-mystischen Spiritualität zu finden.

Die Referentin: Marion Küstenmacher ist Evangelische Theologin, Germanistin und Autorin von über 20 Büchern. Sie arbeitete als Verlagslektorin und Redaktorin. Seit 1997 Erwachsenenbildnerin, Beschäftigung mit der integralen Philosophie von Ken Wilber. 2010 erhielt sie den Argula-von-Grumbach-Preis der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern.

Leitung: Irene Gysel

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

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Sexwork – Welche Gesetze wollen Sexarbeiter*innen?

Donnerstag, 2. Juni 2022, 19 Uhr

Regelmässig flammen in der Öffentlichkeit Diskussionen auf, wie Sexarbeit geregelt werden sollte. Manche fordern mehr Schutz, andere ein Verbot und wiederum andere möchten Freier bestrafen. In den allermeisten Fällen finden diese Diskussionen ohne die Stimmen von Sexarbeiter*innen statt.

Am Internationalen Hurentag möchten wir den Raum öffnen für andere Perspektiven auf die Sexarbeit: Neuseeland und Belgien haben inzwischen die Entkriminalisierung der Sexarbeit beschlossen. In beiden Ländern wurden die Sexarbeiter*innen in die Erarbeitung der Gesetze eingebunden und gehört.

Wir geben Sexarbeiter*innen das Wort und wollen wissen: Was bedeutet die neue Gesetzgebung konkret? Wie haben Sexarbeitende es geschafft, sich zu organisieren und sich Gehör zu verschaffen?

Mit Barbetrieb von Malaika – Flüchtlingstheater und Catering

Mit dabei
Catherine Healy, New Zealand Prostitute Collective
Vertreter*innen des Sexworkers Collective
Anna Schmid, FIZ – Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
Rebecca Angelini, ProCoRe Schweiz

Leitung: Pina Henzi, FIZ – Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

In Kooperation mit: FIZ, Sexworkers Collective, ProCoRe Schweiz

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Liturgy Slam – Preachers vs. Poets

Donnerstag, 19. Mai 2022, 19 Uhr

Slam-Poetry, die: Bei einem Wettbewerb vorgetragene Dichtung
Liturgie, die: Offiziell festgelegte Form des christlichen Gottesdienstes

Auf den ersten Blick haben die beiden nichts miteinander zu tun. Auf den zweiten schon: Sprache, Bilder, Klänge, Rhythmen und Pausen spielen in der Slam-Poetry und der Liturgie eine grosse Rolle. Wir lassen beides im Liturgy Slam zusammentreffen! Pfarrerinnen und Slam-Poetinnen treten in freundschaftlichen Wortperformances gegeneinander an.

Teilnehmer*innen: Andreas Kessler, Corinne Dobler, Daniel Frei, Gina Walter, Martin Ferrazzini, Mia Ackermann, Silke Amberg, Valerio Moser

Moderation: Simon Chen

Mit Barbetrieb von Malaika – Flüchtlingstheater und Catering

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von
Festival Liturgie und Poesie
Ein Projekt der Altstadtkirchen – gemeinsam mit: der Theologischen Fakultät, dem St. Anna Forum und dem Kloster Kappel

Das ganze Programm auf einen Blick

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Else Lasker-Schüler – Dichterin, Künstlerin und Traumtänzerin

Donnerstag, 19. Mai 2022, 14 Uhr

Else Lasker-Schüler (1869–1945) gilt als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. Sie schrieb nicht nur, sondern malte auch und verknüpfte kunstvoll Schrift und Bild. Ihre Dichtung verflicht biblische Bilder, die Geschichte des jüdischen Volkes, individuelle Exilerfahrungen und das sinnliche Erleben Jerusalems.

Die Kunsthistorikerin Marietta Rohner führt anhand von Zeichnungen und Gedichten sowie zeitgenössischen Fotos durch das Leben von Else Lasker-Schüler.

Referat von
Marietta Rohner, Kunsthistorikerin und Erwachsenenbildnerin

Leitung: Senata Wagner

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von
Festival Liturgie und Poesie
Ein Projekt der Altstadtkirchen – gemeinsam mit: der Theologischen Fakultät, dem St. Anna Forum und dem Kloster Kappel

Das ganze Programm auf einen Blick

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Degrowth – Wirtschaft ohne Wachstum

Montag, 25. April 2022, 19 Uhr

Eine Wirtschaft ohne Wachstumszwang: Schafft sie mehr soziale Gerechtigkeit? Bleiben Wohlstand und Versorgungssicherheit gewährleistet? Und wer trägt wie viel Verantwortung?

Prof. Dr. Niko Paech, Professor der Wirtschaftswissenschaften, stellt uns sein Konzept eines neuartigen, nachhaltigen Wirtschaftsmodells vor, das auf Wachstum verzichtet: Gemeingut statt materieller Selbstverwirklichung, Reparieren statt Neuanschaffen, Selbstversorgung statt langer Lieferketten. Ideen, die von Ökonom*innen bisher als unrealistisch abqualifiziert werden – ohne Wachstum kein Wohlstand. Wir hören hin und fragen nach.

Referat von
Prof. Dr. Niko Paech, Hochschullehrer an der Universität Siegen im Bereich Plurale Ökonomik

Leitung: Senata Wagner

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

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Ave Maria für den Frieden

Donnerstag, 14. April 2022, 17 Uhr

In der St. Anna-Kapelle finden am 7. und 14. April zwei Benefizkonzerte statt, um Geld zu sammeln für die Millionen von flüchtenden oder geflohenen Menschen. Die Spenden können vor Ort in unsere Kollekte geworfen oder mit Twint überwiesen werden. Sämtliche Einnahmen gehen ans UNHCR, die internationale Organisation für den Flüchtlingsschutz. UNHCR leistet humanitäre Hilfe für Geflohene und setzt sich dafür ein, dass diese Asyl und Schutz finden in sicheren Staaten.

Mit dabei
Yi-Ping Li, Mezzosopran
Kateryna Tereshchenko, Klavier
Philipp Seidentopf, Strategic Partnership Manager bei Switzerland for UNHCR
Michael Wilke, Geschäftsleiter bei der Stiftung der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

In Kooperation mit Piano Sigrist, UNHCR, Marco Weber Management, Supertrans GmbH

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Sie wollten Jesus retten – Referate und Gespräch

Montag, 11. April 2022, 19 Uhr

Referate und Gespräch zum Buch von Chaim Cohn: Der Prozess und Tod Jesu aus jüdischer Sicht

Eigentlich hätte Chaim Cohns Buch «Der Prozess und Tod Jesu aus jüdischer Sicht» ein weltweites Umdenken auslösen sollen. Warum ist es ausgeblieben? Ist es so schwierig, Fakten zur Kenntnis zu nehmen, die einen zwingen könnten, das eigene Geschichtsbild zu revidieren? Wie wichtig das Bemühen um Faktentreue ist, sollte uns ja gerade heute wieder schmerzlich bewusst sein. Die neuen Erkenntnisse, die Cohn ermöglicht, sind bereichernd und befreiend.

Der israelische Generalstaatsanwalt und Justizminister Chaim Cohn (1911–2002), Gastprofessor an der Universität von Jerusalem und Repräsentant Israels im UN-Menschenrechtsrat, geht in der akribisch genauen Weise des Juristen auf jedes Detail, jedes Gegenargument im Prozess um Jesus ein und zieht frappierende Schlüsse. Das Thema hat ihn während 50 Jahren begleitet. Sein Buch gilt im angelsächsischen Raum als Standardwerk.

Mit dabei
Christian Wiese, Professor für Religionswissenschaft, und Hannah Liron, Lehrbeauftragte für Hebräische Sprache und Literatur, haben das Werk ins Deutsche übersetzt. Sie fassen die wichtigsten Aussagen in ihren Referaten zusammen.

Leitung: Irene Gysel

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

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Ave Maria für den Frieden

Donnerstag, 7. April 2022, 18 Uhr

In der St. Anna-Kapelle finden am 7. und 14. April zwei Benefizkonzerte statt, um Geld zu sammeln für die Millionen von flüchtenden oder geflohenen Menschen. Die Spenden können vor Ort in unsere Kollekte geworfen oder mit Twint überwiesen werden. Sämtliche Einnahmen gehen ans UNHCR, die internationale Organisation für den Flüchtlingsschutz. UNHCR leistet humanitäre Hilfe für Geflohene und setzt sich dafür ein, dass diese Asyl und Schutz finden in sicheren Staaten.

Mit dabei
Yi-Ping Li, Mezzosopran
Kateryna Tereshchenko, Klavier
Philipp Seidentopf, Strategic Partnership Manager bei Switzerland for UNHCR
Michael Wilke, Geschäftsleiter bei der Stiftung der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich

Kooperationspartner*innen
Marco Weber Management
Piano Sigrist
Supertrans GmbH
UNHCR

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

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Zürich City Card – Ein Ausweis für alle?

Montag, 4. April 2022, 18 Uhr

Endlich Anerkennung für Sans-Papiers – mit einem Ausweis für alle?

Rund 10’000 Sans-Papiers leben in der Stadt Zürich. Sie gehören zu den Schutzlosesten unserer Gesellschaft: Die Angst, entdeckt zu werden, ist ein ständiger Begleiter. Werden sie Opfer von Gewalt oder Ausbeutung, können sie keine Anzeige erstatten. Staatliche Unterstützung fehlt. Wie leben Sans-Papiers damit? Wie geht es ihnen? Und was würde die Einführung des städtischen Ausweises «Zürich City Card» für sie bedeuten?

Mit dabei
Bea Schwager, Leiterin der Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich SPAZ
Fany Flores, ehemals Sans-Papier, übersetzt von:
Licett Valverde, ehemals Sans-Papier und Mitarbeiterin der SPAZ
Peter Nideröst, Anwalt

Leitung: Eliza Bachmann

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

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Die frühen Germaninnen – Walküren, Heilerinnen, Seherinnen

Montag, 7. März und Dienstag, 8. März (Wiederholung) 2022, 14 Uhr

St. Anna Forum lädt ein: Katholischer Frauenbund Zürich (KFB)

Die German*innen waren indogermanische nordische Stämme, die in der Antike erstmals ins Licht der Geschichte traten – als gefürchtete Gegner*innen der Römer. In der Völkerwanderungszeit rückten sie nach Süden vor, machten im 5. Jh. dem Römischen Reich den Garaus und besiedelten weite Teile Mitteleuropas, darunter auch einen Grossteil der heutigen Schweiz. Ihre Kultur beeinflusst uns bis heute – in der Sprache, im Brauchtum, in den fünf Wochentagen und auch in vielen Volksmärchen. Römische Schriftsteller*innen zeigten sich beeindruckt von den germanischen Frauen: Sie seien geachtet, verstünden sich aufs Heilen mit Hilfe von Kräutern, und manche würden als Seherinnen und Prophetinnen verehrt.

Das Referat der Historikerin Dr. Magdalen Bless-Grabher vertieft die vielfältigen Facetten unserer Ahninnen und deren Göttinnen in Wort und Bild.

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig (KFB-Mitglied: CHF 45.– I Nichtmitglied CHF 50.–). Um eine Anmeldung wird gebeten, sie erleichtert uns die Planung.

Leitung: Barbara Acklin

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich