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Vergangen

Der Stern von Bethlehem – Die Weihnachtsgeschichte einmal anders

Samstag, 14. Dezember 2024, 20 Uhr

St. Anna Forum lädt ein: Planetarium Zürich

[…] siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sagten: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben nämlich seinen Stern im Morgenland gesehen.“
Mt 2,1-2

Der „Stern von Bethlehem“ als astronomischer Wegweiser zur Geburtstätte von Jesus? Darüber, ob es einen Stern von Bethlehem anlässlich der Geburt von Jesus tatsächlich gegeben hat, scheiden sich die Geister. Sicher ist, dass das Geschehen am HImmel seit mehr als 5000 Jahren von Menschen aufmerksam beobachtet wird.

Das Planetarium Zürich projiziert die Planetenkonstellation um Christi Geburt und liefert astronomische Erklärungen für den Weihnachtsstern. Kommen Sie mit auf eine spannende Reise!

Es finden zwei Aufführungen statt
18:30 Uhr: Sonne – Erde – Mond (auch für Kinder geeignet)
20:00 Uhr: Der Stern von Bethlehem – Dem Weihnachtsstern auf der Spur, eine Reise in die Vergangenheit

Tickets können an der Abendkasse oder unter eventfrog.ch gekauft werden.
Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre: CHF 12.– / Erwachsene: CHF 20.–

In Kooperation mit: Planetarium Zürich

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Menschen

Montag, 25. November 2024, 18.30 Uhr

Dechen Shak-Dagsay berührt mit ihrer Stimme, ihrer Geschichte und ihrer Haltung. Die schweizerisch-tibetische Sängerin und Autorin lebt seit ihrer Kindheit in der Schweiz und ist die älteste Tochter des ehrwürdigen Dagsay Rinpoche, einem tibetischen Lama. Mit Klängen und Bewegungen kreiert sie Brücken zwischen Welten und Menschen. Im Gespräch mit Michael Wilke und Aurelia Ehrensperger nähern wir uns der Stille mitten im vorweihnachtlichen Treiben nahe der Bahnhofstrasse. Wir stimmen uns ein, halten inne, fragen nach, lauschen.

Zu den vergangenen Veranstaltungen geht es hier.

St. Anna-Kapelle
St. Annagasse 11
8001 Zürich
Google-Maps

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Menschen

Montag, 8. Juli 2024, 18.30 Uhr

Christoph Sigrist gilt als Zürcher Institution. Augenzwinkernd wird er in einem Atemzug mit dem Orakel von Delphi und ChatGPT genannt: Auch er beantwortet alle Fragen, sein Unterhaltungswert ist gross und der Wahrheitsgehalt Ermessenssache.

Der langjährige Grossmünsterpfarrer hat seine Anstellung nach 21 Jahren gekündigt, um nochmals neue Wege einzuschlagen. Er tauschte die Kanzel gegen den Elfenbeinturm Uni. Was bewegte ihn dazu, kurz vor der Pensionierung das Vertraute zu verlassen und nochmals neu zu beginnen? Wie viel Mut braucht es und mit wieviel Angst ist so eine Zäsur verbunden?

Im Gespräch mit Michael Wilke und Aurelia Ehrensperger schaut Christoph Sigrist auf die ersten 100 Tage seines Neubeginns zurück.

St. Anna-Kapelle
St. Annagasse 11
8001 Zürich
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Gott hat eine Geschichte – Referat und Diskussion

Mittwoch, 21. Juni 2023, 19 Uhr

Die Bibel erzählt von Gott in sehr unterschiedlicher Weise. Der Glaube an den biblischen Gott hat sich entwickelt und verändert.

Die religionsgeschichtliche Forschung zeigt, dass der Gott der Bibel ursprünglich aus dem Süden Israels stammt und eine Sturm- und Wettergottheit war. Einige Inschriften verraten uns, dass er eine Partnerin mit Namen Aschera hatte. Mit dem Tempelbau in Jerusalem begann der Opferkult. Die Zerstörung des Tempels und das babylonische Exil brachten die Vorstellung mit sich, dass Gott im Himmel thront. Der biblische Monotheismus entstand. Jesus lehrte die Menschen in seinem Umfeld, Gott als Vater im Himmel anzusprechen. Doch schon bald nach seinem Tod entwickelte sich in christlichen Gemeinden die Vorstellung, dass Gott selbst in diesem Mann aus Nazareth auf die Erde gekommen sei und dass Jesus der Christus nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt als inkarnierter Logos mit dem Vater (und später auch dem Heiligen Geist) im Himmel throne. Auf diese Vorstellung hat die christliche Kirche ihre Hoffnung und ihre Macht gebaut.

In ihren Referaten gehen Konrad Schmid (Vom Sturmgott zum einen Gott im Himmel) und Katharina Heyden (Vom Abba-Gott des Juden Jesus zur Trinität derchristlichen Kirche) auf verschiedene Gottesvorstellungen ein. Im anschliessenden Gespräch mit Irene Gysel interessieren vor allem das Gottesbild Jesu und die Bedeutung des Opfers.

Mit dabei
Prof. Dr. Konrad Schmid, Professor für Alttestamentliche Wissenschaft und Frühjüdische Religionsgeschichte an der Universität Zürich
Prof. Dr. Katharina Heyden, Professorin für Ältere Geschichte des Christentums und der Interreligiösen Begegnungen an der Universität Bern

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

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Jesus und sein Avatar – Referat und Diskussion

Sonntag, 29. Januar 2023, 19 Uhr

Ist der nachösterliche Christus ein Avatar des vorösterlichen Jesus und was unterscheidet sie? Mit dieser Frage skizziert Daniel Marguerat in seinem neu ins Deutsche übersetzten Buch «Jesus aus Nazareth» einige Mosaiksteine auf der Spur zur ursprünglichen Botschaft des Mannes aus Nazareth. Er beschreibt die grosse Vielfalt und die weit auseinander liegenden Glaubensüberzeugungen der ersten christlichen Gemeinden und bezieht apokryphe Schriften und Texte über Jesus aus Judentum und Islam mit ein. Die wissenschaftliche Arbeit mit vielen Textbeispielen ist gut lesbar und gut verständlich.

Die Reformation stellte die Bibel ins Zentrum. Die erste Disputation vom 29. Januar 1523 diskutierte die neue Lehre Zwinglis vor dem Zürcher Rat, der sich der politischen Konsequenzen bewusst war. Überzeugt, dass eine Erneuerung der christlichen Kirche nur durch die offene und kritische Arbeit an den theologischen Inhalten gelingen kann, legen wir die Auseinandersetzung mit «Jesus aus Nazareth» auf den 29. Januar 2023.

«Jesus aus Nazareth» erschien 2022 beim TVZ. Daniel Marguerat war bis 2008 Professor für Neues Testament an der Universität Lausanne. Deutsche Übersetzung von Elisabeth Mainberger-Ruh.

Einführung in das Buch und Moderation:
Irene Gysel

Gespräch:
Prof. Dr. Eva Ebel, Direktorin Gymnasium und Institut Unterstrass
Prof. Dr. Jörg Frey, Professor für Neues Testament, Universität Zürich
Pfr. Michel Müller, Kirchenratspräsident Zürich

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

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Der Stern von Bethlehem – Die Weihnachtsgeschichte einmal anders

Freitag, 9. Dezember 2022, 17 / 18:30 / 20 Uhr

St. Anna Forum lädt ein: Planetarium Zürich

[…] siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sagten: «Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben nämlich seinen Stern im Morgenland gesehen.
Mt 2,1-2

In der Nacht, als Jesus geboren wurde, wies der Stern von Bethlehem den Weisen aus dem Morgenlande den Weg zur Geburtsstätte. Was haben die im Matthäus-Evangelium erwähnten Weisen damals am Nachthimmel gesehen?“ Das Planetarium Zürich projiziert die Planetenkonstellation um Christi Geburt auf die Grossleinwand und liefert astronomische Erklärungen für den Weihnachtsstern.

Insgesamt finden drei Aufführungen statt
17 Uhr: Reise durch das Sonnensystem – Familienführung (Mundart gesprochen)
18:30 Uhr: …Bis an den Rand des Universums – Die Reise bis an die Grenzen der sichtbaren Welt
20 Uhr: Der Stern von Bethlehem – Dem Weihnachtsstern auf der Spur, eine Reise in die Vergangenheit

Tickets können an der Abendkasse oder unter eventfrog.ch gekauft werden.
Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre: CHF 12.– / Erwachsene: CHF 20.–

In Kooperation mit: Planetarium Zürich

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Mosaik der Religionen

Sonntag, 13. November, 17 – 20 Uhr

St. Anna Forum lädt ein: Zürcher Forum der Religionen

Der traditionelle Abschluss der Woche der Religionen findet dieses Jahr in der St. Anna-Kapelle statt: Das Zürcher Forum der Religionen blickt auf die vergangenen 25 Jahre zurück und würdigt zusammen mit den Mitgliederorganisationen die Arbeit seines Gründers Peter Wittwer.

Beim anschliessenden Apéro können sich die Teilnehmer*innen untereinander austauschen. Es gibt zudem Gelegenheit, in an separaten Tischchen mit einer praktizierenden Buddhistin, einer Pfarrerin, einer hinduistischen Priesterin, einem Imam und einem Rabbiner bei Kaffee und Tee ins Gespräch kommen.

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

In Kooperation mit: Züricher Forum der Religionen

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Sozialer Stadtrundgang von Surprise: Schattenwelten

Mittwoch, 7. Dezember 2021, 17 Uhr

St. Anna Forum lädt ein: Surprise

Frauen sind überdurchschnittlich von Armut betroffen. Erfahre auf dieser Tour, was es für sie bedeutet, aus dem sozialen Netz zu fallen und warum insbesondere armutsbetroffene Frauen «unsichtbar» werden. Wie (über-)leben sie auf der Gasse?


Auf der Tour durch den Kreis 4 gibt dir Sandra Brühlmann anhand ihrer persönlichen Geschichte Antworten auf Fragen wie diese. Die insgesamt vier Sondertouren enden in der St. Anna-Kapelle. Als einzige Kapelle Zürichs wurde diese von einer Frau, Mathilde Escher, gegründet und steht für Pioniergeist und Selbsthilfe – allen Widrigkeiten zum Trotz.

Leitung: Sandra Brühlmann, Stadtführerin bei Surprise

Hier kannst du dich anmelden
Kosten: Regulär: CHF 30.- / Ermässigt: CHF 15.-

Treffpunkt: Haupteingang St.-Jakobs-Kirche (am Stauffacher)

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Wolf werden – Lesung und Diskussion mit Katharina Morello

Donnerstag, 17. November 2022, 19 Uhr

«Hazara, erzähl nicht nur die lustigen Dinge. Erzähl deine ganze Lebensgeschichte. Wir halten das aus.»

Hazara musste in seinem Leben zwei Mal fliehen: Beim ersten Mal war er fünf Jahre alt und flüchtete vor den Taliban aus Afghanistan in ein Nachbarland. Knapp 15 Jahre später musste er dieses wieder verlassen, weil er in die Armee eingezogen wurde. So kam er in die Schweiz.

Zuerst wollte er niemandem von seiner Geschichte erzählen, bis er in der Autonomen Schule Zürich Menschen begegnete, die sich tatsächlich für ihn interessierten. Eine dieser Personen war Katharina Morello. In «Wolf werden. Eine afghanische Lebensgeschichte» lässt Morello Hazara seine Geschichte erzählen: Die schönen, die hoffnungsvollen, aber auch die traurigen Episoden. Seine Geschichte vom Kampf um einen Platz in der Gesellschaft und die Liebe seines Lebens – wie er das alles wieder verloren hat.

Mit dabei
Katharina Morello, Autorin, Pfarrerin und Freiwillig Engagierte an der Autonomen Schule Zürich
Michael Wilke, Geschäftsführer der Stiftung der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich
Rahel Beyerle, Co-Leiterin Limmat Verlag und Lektorin von «Wolf werden»

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich

In Kooperation mit: Limmat Verlag

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List, Lust und Lasterstein – Frauen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Recht

Montag, 7. November und Dienstag, 8. November (Wiederholung) 2022, 14 Uhr

St. Anna Forum lädt ein: Katholischer Frauenbund Zürich (KFB)

Magdalen Bless-Grabher nimmt uns mit auf einen Streifzug durch die mitteleuropäische Rechtsgeschichte. Sie erläutert die unterschiedlichen Rechtsanschauungen, mit denen sich unsere germanischen Vorfahrinnen arrangieren mussten.

Nach starken Schutzvorschriften, verhältnismässig grosser Wertschätzung und einer Ausweitung der Persönlichkeitsrechte für Frauen seit dem frühen Mittelalter, folgte im 16. Jahrhundert ein massiver Rückschritt: Mit der Einführung des Römischen Rechts standen Frauen – einzig aufgrund ihres Geschlechts – wie im alten Rom wieder unter der Vormundschaft des
Mannes. Vorbei waren die Zeiten, als sie selbstständig geschäften und Verträge schliessen konnten. Es bedurfte eines langen Atems, um diese Rechtspraxis zu verändern und die heutige Situation zu erreichen.

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig (KFB-Mitglied: CHF 45.– I Nichtmitglied CHF 50.–). Um eine Anmeldung wird gebeten, sie erleichtert uns die Planung.

Referentin: Dr. Magdalen Bless-Grabher, Historikerin
Leitung: Barbara Acklin

Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich