Montag, 3. September 2020, 19 Uhr
Die Gesellschaft in Zürich ist bunt: Auf kleinem Raum werden verschiedenste Lebensentwürfe gelebt. Doch Berührungspunkte weisen sie nur vereinzelt auf: Die Credit-Suisse-Mitarbeiterin, die deutsche Studentin im ersten Semester, die Reinigungskraft ohne Identitätspapiere, die Sachbearbeiterin eines KMU – sie begegnen sich kaum je.
Wie die jüngste Krise gezeigt hat, ist die Herausforderung, als Gemeinschaft füreinander Verantwortung zu übernehmen, aktueller denn je.
St. Anna will wissen: Wie muss Wohnraum gestaltet sein, damit Zürich der Bedürfnisvielfalt einer so pluralen Gesellschaft gerecht werden kann? Wer bestimmt konkret über dessen Ausgestaltung? Können Gemeinschaftsprojekte der sozialen Segmentierung entgegenwirken? Und wie reagieren wir in Sondersituationen?
Das Gemeinschaftsprojekt FOGO, gerade ein Jahr alt, kombiniert Gewerberäume für Gastronomie, innovative Start-Ups, Kultur- und Bildungsangebote mit Wohnraum für junge Erwachsene und Geflohene, direkt beim Bahnhof Altstetten. Ein Projekt mit Zukunft?
Mit dabei
Nathanea Elte, Präsidentin der ABZ, Baugenossenschaft für nachhaltiges Wohnen
Raphael Golta, Vorsteher des Sozialdepartements im Zürcher Stadtrat
Stella Waldvogel, WG-Bewohnerin im FOGO
Thomas Schmutz, Leiter Information und Kommunikation der AOZ, Träger des FOGO
Leitung: Friederike Rass
Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich