Montag, 12. Juli 2021, 19 Uhr
Die Entdeckung, dass Frauen in den Texten des Neuen Testamentes verschwiegen oder nachträglich bedeutungslos gemacht wurden, hat in den 1970er und 1980er Jahren viel Staub aufgewirbelt und zu neuen theologischen Einsichten geführt. Nun überraschen Helen Bond und Joan Taylor, Bibelexpertinnen und Historikerinnen, in einem Film mit neuen Erkenntnissen: Frauen haben die Anfänge des Christentums entscheidend mitgeprägt.
Im anschliessenden Gespräch greifen die beiden Theologinnen Luzia Sutter Rehmann und Tania Oldenhage die im Film aufgeworfene Frage auf, ob in den Evangelien (in den kanonischen wie auch in den apokryphen) Spuren einer jesuanischen Theologie verborgen sind, die es aufzuspüren und neu zu verstehen gilt. Irene Gysel stellt die Fragen, auch solche nach möglichen Konsequenzen.
Das Gespräch wird als Livestream auf unserem YouTube-Kanal übertragen.
Mit dabei
Tania Oldenhage, Privatdozentin an der Theologischen Fakultät der Universität Basel und Pfarrerin in der Johanneskirche der ref. Kirchgemeinde Zürich
Luzia Sutter Rehmann, Titularprofessorin für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Basel und Studienleiterin im Arbeitskreis für Zeitfragen der evangelisch-reformierten Kirche in Biel-Bienne
Leitung: Irene Gysel
Ort: St. Anna-Kapelle, St. Annagasse 11, 8001 Zürich